Die Druckplatte ist die grafische Referenz für den Siebdruck, die direkt die Form, Präzision und Farbschichtdicke des gedruckten Musters bestimmt. Es besteht aus drei Kernkomponenten:
Netzrahmen: größtenteils aus hochfestem Aluminiumlegierungsmaterial gefertigt, verantwortlich für die Unterstützung des Drahtgeflechts, erfordert eine gute Steifigkeit, keine Verformung unter Belastung und sorgt für eine stabile Spannung während des Druckvorgangs;
Netz: Der Grundträger von Druckplatten, unterteilt nach Material in drei Kategorien: Polyesternetz, Nylonnetz und Edelstahlnetz. Mesh ist sein Kernparameter (bezogen auf die Anzahl der Maschenlöcher pro Zoll Länge);
Lichtempfindliche Klebeschicht: Durch Beschichtungs-, UV-Belichtungs- und Wasserentwicklungsprozesse wird auf dem Bildschirm eine Struktur zum „Aushärten und Versiegeln nicht grafischer Bereiche sowie Aushöhlung und Transparenz grafischer Bereiche“ gebildet, wodurch der Tintenleckbereich genau gesteuert wird.
Die Kernlogik der Netzauswahl:
Je höher die Maschenweite, desto feiner die Maschenweite und desto feiner die gedruckten Grafiken und Texte, aber desto weniger Tinte wird auf einmal aufgetragen und desto dünner ist die Tintenschicht. Je kleiner die Maschenweite, desto größer die Maschenweite und desto dicker die Tintenschicht, aber die Präzision nimmt ab.
80–180 Mesh (geringe Mesh): geeignet für ganzseitige Grundfarbe, dicken Tintendruck und funktionelle Tinten mit groben Partikeln (wie leitfähige Silberpaste und Schaumtinte);
200-300 Mesh (mittlere Größe): Am vielseitigsten, geeignet zum Drucken von herkömmlichem Text, Linien und Farbblöcken und die erste Wahl für die überwiegende Mehrheit der Industrieszenen;
Körnung 350–420 (hohe Körnung): geeignet für den Präzisionsdruck von feinen Linien, Punktverläufen und ultradünnen Tintenschichten, häufig verwendet in hochpräzisen Szenarien wie elektronischen Schalttafeln und hochwertigen Beschilderungen.